Zwölf Jahre war Günter Hentschel Vorsitzender des Bürgerbus-Vereins, natürlich gehört er zu den Gründungsmitgliedern, davon sind nicht mehr viele aktiv. In dieser Zeit hat er dem Verein das Gesicht gegeben, ihn repräsentiert, wichtige Aufgaben erledigt. Aber jetzt ist es genug, wie er selbst meint. Das gelte nur für die Vorstandsarbeit, betonte Günter, seinen Fahrerdienst werde er selbstverständlich weiter machen.

Markus Ciroth, 3. Vorsitzender, bedankte sich bei Günter für die Arbeit und die permanente Bereitschaft zum Wohl des Bürgerbusvereins. Markus führte auch die Wahl eines Nachfolgers durch. Eigentlich wollte Günter die Aufgaben „in jüngere Hände“ übergeben, aber die Versammlung fühlte sich nicht in der Lage, einen Nachfolger zu präsentieren, zu sehr waren viele überrascht von dem Wunsch des Vorsitzenden, sein Amt abzugeben.
So erklärte sich schließlich Dieter Uhlitzsch, jahrelang 2. Vorsitzender und auch eine feste Größe beim Bürgerbus, bereit, für eine Übergangszeit von höchstens 2 Jahren den Vorsitz zu übernehmen. So lange hat der Vorstand nun Zeit, einen neuen Vorsitzenden zu finden.

Bei den übrigen Wahlen gab es keine Veränderungen. Der gesamte Vorstand setzt sich zur Zeit wie folgt zusammen:

Vorsitzende: 1. Dieter Uhlitzsch, 2. Maria Weling, 3. Markus Ciroth
Kassenführer: Cornelius Janse, Stellvertreter Hans-Josef Lohkamp
Schriftführer: Volker Grote Westrick
Fahrdienstleiter: Axel Lindau, Stevertreterin Silvia Schierenberg
Beisitzer: Josef Niestegge, Josef Petrowski, Josef Geuting, Thomas Schelkle
Kassenprüfer sind Georg Enck und Bernhard Bußkamp.

Neben vielen anderen Punkten wurde noch einmal über das bedarfsorientierte Fahrsystem gesprochen. Es ist „gerechter“, weil dabei die Bürgerinnen und Bürger besser bedient werden, die weiter von der jetzigen Fahrtroute entfernt wohnen. Sie werden auf Wunsch „an der Haustür“ abgeholt und auch dorthin zurückgebracht. Die Fahrstrecken insgesamt werden geringer werden, dadurch auch der Spritverbrauch und die Umweltbelastung, denn Leerfahrten werden vermieden.
Aber es ist noch ein weiter Weg bis dahin, viele Dinge müssen noch bedacht und geregelt werden und die Fahrerinnen und Fahrer werden in die Entscheidung einbezogen.

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Happy Birthday, Bürgerbus!

von Werner Eckers

10 Jahre ist er jetzt alt, der Bürgerbusverein in Rhede. Just zur Kirmes im Jahre 2004 wurden die ersten Fahrgäste befördert.


Mittlerweile sind es über 55.000 Bürgerinnen und Bürger von Rhede, die den Service nutzten. Vor allem sind es ältere Menschen, die sich freuen, dass sie bequem und günstig zum Einkaufen, zur Post, zum Arzt oder Friseur gebracht werden. Aber natürlich sind auch viele der 52 zur Zeit aktiven Fahrerinnen und Fahrer im Rentenalter, denn welcher Arbeitnehmer kann schon regelmäßig vormittags seine Arbeitszeit für zwei Stunden unterbrechen, um den kleinen Bus zu fahren? Apropos Stunden: Eine Hochrechnung hat ergeben: Im Jahr 2013 ist der Bürgerbus Rhede etwa 3.270 Stunden gefahren worden. Dazu rechnen wir für den Wartungsdienst (2 Stunden wöchentlich) 104 Stunden. Das ergibt etwa 3.374 Arbeitsstunden. Wenn wir den demnächst gültigen Mindestlohn von 8,50 Euro zu Grunde legen, haben die Fahrerinnen und Fahrer eine Summe von 28.679 Euro erwirtschaftet. Zum Glück fahren all diese Frauen und Männer ehrenamtlich, bekommen dafür also keinen Cent. Sonst könnte der Bürgerbus nicht finanziert werden. Alle Fahrerinnen und Fahrer treffen sich wieder zum Stammtisch, wegen der Kirmes am Montag, diesmal ausnahmsweise mittwochs, am 3. Sepetember um 19 Uhr bei Hungerkamp.

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